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Erdmandelgras

Erdmandelgras (Cyperus esculentus) ist eine invasive Pflanzenart, die sich binnen kürzester Zeit in bestimmten Regionen Deutschlands ausgebreitet hat und besonders für den Ackerbau, den Zierpflanzenbau sowie Baumschulen eine extreme Herausforderung darstellt. Haben sich Pflanzen erst einmal auf einem Standort etabliert, erfordert ihre Bekämpfung einen hohen Einsatz an Zeit, Energie und Ressourcen.

Um ein frühzeitiges Auftreten der Art in Sachsen zu erkennen sowie ihre Etablierung und weitere Ausbreitung künftig einzuschränken, soll mithilfe dieser Umfrage die aktuelle Befallssituation erfasst werden.

Bestimmungshilfe Erdmandelgras:

  • Das Erdmandelgras gehört botanisch zu den Sauergräsern.
  • Die ursprünglich aus Ostafrika stammende Pflanze ist gekennzeichnet durch ihren dreikantigen, unbehaarten Stängel und die V-förmigen Blätter.
  • Das Gras erreicht eine Wuchshöhe von ca. 40 - 80 cm und bildet nach der Blüte, die sich in der Zeit Juli bis September ereignet gelblich braun verästelte Ähren.
  • Unterirdisch entwickeln sich am Ende der langen Rhizome die Knöllchen (Erdmandeln). Junge Erdmandel sind weiß bis hell, die Älteren sind braun und weisen eine raue, gefurchte Oberfläche auf. Eine Pflanze kann zwischen 500 bis 1000 Knöllchen bilden, die in einem Bodenhorizont von 10 - 30 cm tiefe auch strenge Winter überdauern können.

Verwechslungsgefahr besteht mit Hühnerhirse, der behaarten Segge, dem knolligen Zyperngras und der gewöhnlichen Strandsimse

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