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Grünland, Weidetierhaltung

Die Bestandesentwicklung einer Nachsaat oder Neuansaat wird maßgeblich von der Saatmischung beeinflusst. Deshalb muss die Arten- bzw. Sortenzusammenstellung so erfolgen, dass die regionalen Standortbedingungen berücksichtigt werden, eine gute Nutzungselastizität des Bestandes gegeben ist, Futterertrag und -qualität verbessert werden und die angesäten Arten möglichst viele Jahre bestandeswirksam bleiben.

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie überarbeitet und aktualisiert alle zwei Jahre ihre Mischungs- und Sortenempfehlungen für das Grünland. Sie beruhen auf langjährigen Ausdauerprüfungen in Landwirtschaftsbetrieben, wobei eine abgestimmte Zusammenarbeit (von der Versuchsplanung bis zur gemeinsamen Auswertung) mit den Bundesländern Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Belgien erfolgt. Auf Grundlage der Boniturnoten (Nachwinter, Vorwinter und Ertragsanteilschätzung) der einzelnen Standorte wird das Standortemittel jeder Sorte errechnet. Nur die besten Sorten werden in die Sortenempfehlung aufgenommen.

Sächsische Qualitäts-Saatmischungen für Grünland 2022-2023:
Hier werden neben den gemeinsamen Ergebnissen bei der Sortenempfehlung zusätzlich die kontinentaleren Standort­bedingungen in Sachsen und Thüringen berücksichtigt.

Qualitäts-Standard-Mischungen für Grünland 2022-2023:
Die Sortenempfehlung basiert allein auf den Ergebnissen der 6 Bundesländer, ohne dass länderspezifische Standortbedingungen berücksichtigt werden.

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