Gemüse-Anbaufläche im Freiland
Wie groß ist die Anbaufläche für Gemüse in Sachsen?
Beschreibung des Indikators
Aussage des Indikators
Der Gemüseanbau ist eng an Verarbeitungsstandorte gekoppelt, weil die unverarbeitete Ernte nicht weit transportiert werden kann. Im Umkehrschluss können die Landwirte mit einer relativ stabilen Abnahme ihrer Produkte rechnen. Der Indikator zeigt, ob es ausreichend Verarbeitungskapazität gibt und ob die Gemüseproduktion auch mit Blick auf andere Faktoren attraktiv ist. Gemüse wird meist von darauf spezialisierten Betrieben angebaut, kann aber auch in die normale Fruchtfolge beim Ackerbau eingefügt werden.
Bewertung für Sachsen
Seit 2006 ist die Erdbeeranbaufläche in Deutschland rückläufig. Als Gründe gelten ungünstige Wetterverhältnisse, niedrige Erzeugerpreise und die höheren Aufwendungen mit der Einführung des Mindestlohnes.
Die Erdbeeranbaufläche in Sachsen zeigt schon länger einen rückläufigen Trend. Das ist ein Zeichen dafür, dass Sachsen für den Erdbeeranbau klimatisch gegenüber anderen Regionen benachteiligt ist. Die Erdbeeren bei Produzenten aus anderen Bundesländern sind früher im Ertrag, so dass Marktanteile besetzt sind.
Der stetige Rückgang der Anbaufläche für Erdbeeren sowohl in Deutschland als auch in Sachsen wird gemindert durch die stark unterproportionale Ausweitung der Produktion unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen (Gewächshäuser, Folientunnel, Regenkappen) und dem positiven Tendenz in der Selbstpflücke.
Ansprechpartner
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Referat 81: Obst-, Gemüse- & Weinbau
Max Meltzer
Telefon: 0351 26128726
E-Mail: Max.Meltzer@smekul.sachsen.de
Webseite: http://www.smul.sachsen.de/lfulg