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Kurzumtriebsplantage (KUP)

Was zeichnet KUP aus?

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Kurzumtriebsplantage (KUP) © LfULG 

In Kurzumtriebsplantagen (KUP) erfolgt der Anbau schnellwachsender Baumarten auf Ackerflächen. Dabei wird der Bestand im 2- bis 10-, manchmal auch bis 20-jährigen Rhythmus beerntet. Nach der Ernte wächst durch den Wiederaustrieb der Pflanzen ein neuer Bestand. Für die Kurzumtriebsnutzung sind unter den gemäßigten Klimabedingungen besonders Pappel und Weide gut geeignet. Sie verfügen über die in der Kurzumtriebswirtschaft wichtigen Eigenschaften starkes Jugendwachstum, gutes Stockausschlagvermögen, leichte vegetative Vermehrbarkeit (Steckholz), Dichtstandsverträglichkeit und Krankheitstoleranz.

Die Kurzumtriebsplantagen (KUP) haben laut Agrarbericht 2025 in den letzten 5 Jahren keinen großen Veränderungen unterlegen. Sachsenweit beläuft sich die Anbaufläche auf ca. 240 ha in den letzten Jahren.

Forschung und Entwicklung zur Etablierung von KUP

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie bemüht sich im Rahmen einer ganzen Reihe von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gemeinsam mit Forschungseinrichtungen in Sachsen und anderen Bundesländern darum, Lösungen für die im Zusammenhang mit der Etablierung von KUP noch bestehenden Probleme zu erarbeiten.

Erfahrungen und Anbauempfehlungen KUP

Vortragsreihe - Ernte und Verwertung von Kurzumtriebsplantagen in Köllitsch

Energieholzernte in Köllitsch

Energieholzernte auf dem Sächsischen Lehr- und Versuchsgut in Köllitsch

Energieholzernte auf dem Sächsischen Lehr- und Versuchsgut in Köllitsch am 03.02.2011

Im Video sehen Sie die mechanische Energieholzernte auf dem Sächsischen Lehr- und Versuchsgut in Köllitsch am 03.02.2011

Versuchsberichte Kurzumtriebsplantage (KUP)

2017-2024

2009-2016

Kontakt

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 72: Pflanzenbau

Yvonne Wetzig

Telefon: +49 35242 631-7224

Telefax: +49 35242 631-7099

E-Mail: Yvonne.Wetzig@lfulg.sachsen.de

Webseite: https://www.lfulg.sachsen.de

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