33. Sächsischer Geflügeltag

am 08.09.2026 in Willsdruff/OT Limbach

Hühner im Stall
© LfULG, Doreen Nitsche

Schon immer war die Ernährung der Bevölkerung und die Existenz der Geflügelbetriebe von Tierseuchen bedroht und beeinflusst. Die in den vergangenen Jahren vom saisonalen hin zum ganzjährigen Auftreten veränderte niedrig- und hochpathogene Form der Aviären Influenza stellte im vergangenen Winter bereits die Versorgung der heimischen Bevölkerung mit Eiern vor große Herausforderungen. Die Spitze des Eisberges zeigte sich, als nach 30 Jahren, trotz Impfpflicht, im Februar diesen Jahres gleich mehrere Fälle der ebenfalls anzeigepflichtigen Viruserkrankung »Newcastle-Krankheit« (ND) in kommerziellen Geflügelhaltungen in Brandenburg und Bayern festgestellt wurden. Die ständige Gefahr des Ausbruchs von ND auf die sächsischen Legehennenhalter bedingt die nähere nationale und internationale Betrachtung des Ausbruchs- und Verbreitungsgeschehens der Krankheit sowie die notwendigen einzuleitenden Schritte im Hinblick auf das Tierseuchenrecht in Sachsen. Dies stand zum 33. Sächsischen Geflügeltag im Fokus.

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