Bio-Regio-Modellregionen
Was sind Bio-Regio-Modellregionen?
Regionale und regionale Bio-Lebensmittel werden aufgrund der kurzen Wege vom Hof auf den Tisch, von immer mehr Verbraucherinnen und Verbrauchern geschätzt. Regionale Wertschöpfung befördert zusätzlich den Umbau der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit.
In unseren Bio-Regio-Modellregionen finden sich Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Land- und Ernährungswirtschaft sowie Regionalentwicklung zusammen, um in ihren Regionen individuelle Konzepte zur regionalen Wertschöpfung, vorzugsweise auch mit Bio-Lebensmitteln, umzusetzen und regionale Wertschöpfungsketten zum Wohle aller zu verstetigen.
Was wollen die Bio-Regio-Modellregionen erreichen?
Während einer Projektlaufzeit von drei bis fünf Jahren entwickelt das Regionalmanagement der Bio-Regio-Modellregionen praxistaugliche Projektideen, um die steigende Nachfrage nach regional und bio-regional erzeugten Lebensmitteln zu decken. Verbraucherinnen und Verbrauchern werden zu regionalen Kreisläufen und ökologisch erzeugten Lebensmittel informiert. Fruchtbare Stadt-Landbeziehungen, die wechselseitige Wertschätzung von Land und Stadt sowie und die Verankerung einer regionalen Esskultur wirken identitätsstiftend in den Bio-Regio-Modellregionen.
Zum Hintergrund
Im Jahr 2025 wurden vier neue Bio-Regio-Modellregionen (BRM) über die Förderrichtlinie Wissenstransfer, Netzwerke und Innovationen (FRL WIN/2023) des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft bewilligt.
Die Regionalmanagements in den Regionen Landkreis Bautzen, Landkreis Zwickau, Landkreis Vogtland sowie Oberes Elbland (Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Stadt Dresden) setzen Vorhaben bis Ende 2028 um.
Zuvor waren drei Regionen bis April 2024 pilothaft aus Mitteln der Förderrichtlinie Absatzförderung der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft (FRL AbsLE/2019) gefördert worden.